02. Februar 2010
Am nächsten Wochenende muss ich endlich mal nicht zur Arbeit und habe genügend Zeit um mich um meine Lebensversicherung zu kümmern. Man schiebt solche Dinge ja immer nach hinten und vergisst sie dann wieder. Ein Kollege hat mir den Tipp gegeben, die Konditionen meiner Lebensversicherung doch einmal genau zu prüfen weil auch er seinen Vertrag bereits gekündigt hat. Lebensversicherungen sind heute nicht mehr die attraktive Finanzanlage fürs Alter, die sie einmal waren. Man zahlt und zahlt also in seinen Vertrag ein, wobei die Rendite nicht mehr attraktiv ist.
Ich habe meinen Vertrag schon vor zwölf Jahren auf Anraten meiner damaligen Versicherungstante abgeschlossen. Damals galt die Lebensversicherung ja noch als ultimative Altersvorsorge. Eine Kündigung meines Vertrages, so habe ich in einem Finanzmagazin gelesen, wäre für mich als Kunde aber die denkbar schlechteste Lösung, um aus dem Lebensversicherungsvertrag rauszukommen. Ein Verkauf verspricht eine deutlich höhere Auszahlung als eine Kündigung.
Wenn man seine Lebensversicherung verkaufen möchte, kann man sie verschiedenen Gesellschaften anbieten, die sich auf den Anlauf solcher Policen spezialisiert haben. Die Ankäufer entscheiden nach verschiedenen Kriterien wie der Restlaufzeit, dem Ankaufswert, dem Mindestwert und dem Tarif. Bei einem Verkauf müsste ich jedoch die gültige Abgeltungssteuer entrichten. Positiv ist, dass bei einem Verkauf der Lebensversicherung der Hinterbliebenenschutz erhalten bleibt, wenn er in die Lebensversicherung eingeschlossen wurde. Der Hinterbliebenenschutz ginge bei einer Kündigung des Vertrages verloren und müsste dann eventuell durch eine andere Versicherung ersetzt werden. Momentan sprechen alle Argumente für einen Verkauf meiner Versicherung, so dass ich den Vertrag am Wochenende noch einmal final checken möchte.
Veröffentlicht in Allgemein | Keine Kommentare »
20. Januar 2010
Dass ich einmal sagen würde, dass Kunst ein ganzes Leben verändern kann, hätte ich selbst nie geglaubt. Aber im zarten Alter von 12 Jahren nahm mein Vater mich in die Kunstakademie mit, an der er selbst Kunstgeschichte unterrichtete. Ich fand damals, Kunst wäre so ziemlich das Langweiligste, was es auf der Welt gibt. Da wusste ich noch nicht, wie aussagekräftig Bilder sein können. Es war das erste Mal, dass er mich mitgenommen hatte. Ich fühlte mich total fehl am Platze. Doch als wir die Akademie betraten, änderte sich meine Meinung schlagartig. Gleich im Eingangsbereich hing ein Bild, das mich mit seiner Schönheit schon damals gefangen nahm. Der Künstler musste ein Zauberer sein. Er setzte die Farben so geschickt ein, dass es mir vorkam, als würde er mit seinem Bild den ganzen Raum erstrahlen lassen. Es war eines dieser Leinwandbilder, die einen nie wieder loslassen. Später sah ich diverse Poster und Kunstdrucke desselben Motivs. Aber keines konnte dieses intensive Gefühl aus meiner Kindheit zurückbringen. Ich begann damit, Kunstdrucke und Poster zu sammeln. Für Leinwandbilder reichte das Geld oft nicht. Deshalb machen sie noch heute den geringsten Teil meiner Sammlung aus. Aber auch ein Poster wirkt im richtigen Bilderrahmen wunderbar. Jedes einzelne meiner Bilder, egal ob Kunstdrucke oder Poster ist in einem entsprechenden Bilderrahmen in Szene gesetzt. Und mit jedem Einzelnen kann ich eine schöne Geschichte verbinden. Ich liebe es, die verschiedensten Orte der Welt zu bereisen. Von jedem Ort bringe ich faszinierende Bilder mit. Gerade in den ärmeren Ländern sind handgemalte Zeichnungen und die entsprechenden Bilderrahmen häufig zu sehr guten Preisen zu finden.
Veröffentlicht in Allgemein | Keine Kommentare »
08. Januar 2010
In jungen Jahren hielt ich von Versicherungen erstmal nicht viel. Mein Vater schimpfte immer, die würden einem nur das Geld aus der Tasche ziehen. Wenn es drauf ankommt, versuchen sie sich um die Zahlungen zu drücken. Er hatte mit seiner Privathaftpflicht zweimal schlechte Erfahrungen gemacht. Einmal hatte mein kleiner Bruder beim Spielen Nachbars Auto beschädigt. Meine Mutter hatte beteuert, ihn vom Küchenfenster aus ständig beobachtet zu haben. Somit hatte sie die Aufsichtpflicht nicht verletzt und da mein Bruder damals erst fünf Jahre alt war, zahlte die Versicherung den Lackschaden nicht. Auch als mein Vater auf einer Familienfeier mit einer Zigarette Schaden im Teppich verursachte, kam die Versicherung dafür nicht auf.
Irgendwann lernte ich im Fitnesscenter einen netten Versicherungskaufmann kennen. Wir freundeten uns an und unternahmen auch über den Sport hinaus so einiges gemeinsam. Irgendwann fragte ich ihn, was er denn beruflich macht. Als er mir erzählte, dass er für eine Versicherungsgesellschaft arbeitet, dachte ich nur, dabei ist der doch eigentlich sehr nett. Ich ließ ihn meine, durch meinen Vater geprägte Meinung, zu Versicherungen wissen. Worauf er mir freundlich lächelnd erklärte, er kenne diese Vorbehalte. Es gebe auch viele Vertreter, die nur auf ihre Provision achten und den Leuten Dinge aufschwatzen, die sie gar nicht wirklich brauchen.
Nachdem er mich ausführlich über alles informiert hat, war ich dann doch bereit, einige Grundrisiken abzusichern. Also schloss ich bei ihm eine Privathaftpflicht, eine Unfallversicherung und auch eine Lebensversicherung ab. Mit kleinen monatlichen Beiträgen eine ordentliche Rücklage für das Alter zu bilden, hat mich dann doch überzeugt. Auch die Unfallzusatzversicherung bezog ich mit ein. Wenn ich mal Familie habe, bekommt die im Falle eines Unfalltodes meinerseits wenigstens eine anständige finanzielle Leistung.
Veröffentlicht in Allgemein | Keine Kommentare »
18. Dezember 2009
Ich habe mir zahlreiche Gedanken darüber gemacht, ob man Schutzfolien braucht. Kauft man einen Artikel im Geschäft, so ist dieser immer in einer Schutzfolie eingepackt. In diesem einfachen Fall hat es sehr praktische Gründe, so möchte man das neue Produkt einfach vor Verschmutzung schützen. Ganz anders ist es jedoch, wenn ich Schutzfolien privat nutze. Wie ich jedoch auch schreibe, wenn ich überhaupt eine Schutzfolie benutze. Auf Anhieb fällt mir nämlich keine Nutzungsmöglichkeit für Schutzfolien ein und ich bin mir auch nicht bewusst, dass ich mal eine Schutzfolie benutzt habe. Nach genauem Überlegen musste ich jedoch feststellen, dass diese Aussage nicht ganz korrekt ist, ich habe bereits Schutzfolien verwendet.
Bei jeder Auslieferung von Handys, iPods oder MP3-Playern ist eine Displayschutzfolie auf den Geräten. Ich persönlich ziehe diese nie ab, sondern lasse sie immer auf den Geräten um diese möglichst lange vor Kratzern zu schützen. In diesem Fall gestehe ich mir den Nutzen von Displayschutzfolien ein, aber das ist auch nur ein Fall für den Nutzen von Schutzfolien. Dieser Nutzen ist mir sogar so einleuchtend, dass ich mir Displayschutzfolien kaufen würde um mein Handy oder iPod, die beide sehr viel Geld gekostet haben, mit einer frischen Displayschutzfolie zu versehen um keinen Kratzer im Display beklagen zu müssen.
Bei weiteren Überlegungen ist mir jedoch aufgefallen, dass ich keinen weiteren Nutzen von Schutzfolien finde, eben abgesehen von Displayschutzfolien. Somit sind Schutzfolien für mich, abgesehen von der Displayschutzfolie, für den privaten Gebrauch sinnlos. Für gewerbliche Zwecke hingegen mag eine Schutzfolie sinnvoll sein, da ich ja erwarte, dass mein neues Produkt sauber und ordentlich ist.
Veröffentlicht in Allgemein | Keine Kommentare »
15. Dezember 2009
Für mich geht nichts über eine leckere Apfelsaftschorle. Reine Fruchtsäfte trinke ich nicht ganz so gern. Wenn ich mir eine Schorle mixe, dann meist mit Apfelsaft. Der Apfel und das Mineralwasser vertragen sich ganz vorzüglich, oder?
Apfelsaftschorle schmeckt nicht nur gut, sondern ist auch ideal für die schlanke Linie. Die Schorle enthält zudem Mineralien und auch Kohlenhydrate, womit sie sich auch ideal für die sportliche Erfrischung zwischendurch eignet. Ich möchte euch aber empfehlen, eure Apfelsaftschorle selbst zu mischen. Meine Wenigkeit kauft schon lange keine fertigen Flaschen mit Apfelsaftschorle mehr und mixt nur noch selbst. Wenn man die Schorle selbst mischt, kann man nicht nur den Anteil von Apfelsaft und Mineralwasser individuell abstimmen, sondern erhält auch ein deutlich gesünderes Getränk. Die fertig gemixten Säfte im Handel werden oft mit Zucker und Aromen versetzt, die aus der Schorle ein eklig süßes, künstlich schmeckendes Getränk machen, das sich auch noch auf der Hüfte absetzt. Der Klassiker ist ein 1:1 Mix von Apfelsaft und Mineralwasser. Vor dem Sport solltet ihr hingegen im Verhältnis von 1:3 mischen, um einen isotonischen Drink an zu mischen.
Auch beim Kauf des Apfelsaftes achtet man besser auf die Qualität und gibt ein paar Euro mehr aus. Ich kaufe nur Direktsaft und keinen Apfelsaft aus Konzentrat. Wenn ihr beide Drinks im direkten Vergleich probiert, werdet ihr fest stellen, dass der Direktsaft viel frischer und natürlicher schmeckt als der Saft aus Konzentrat. Apfelsaft aus Apfelsaftkonzentrat kommt nämlich nicht gleich in die Flasche, sondern wird konzentriert, transportiert und wieder mit Wasser verdünnt.
Veröffentlicht in Allgemein | Keine Kommentare »
07. Dezember 2009
Vor einigen Jahren, als ich noch keinen Führerschein hatte, fuhr ich mit meiner Mutter nach Leipzig zum Einkaufen. Nach getanen Einkäufen wollten wir wieder die Heimreise antreten, und fuhren eine Straße in der Innenstadt entlang, als plötzlich 2 Kinder über die Straße rannten. Meine Mutter musste sehr stark bremsen um die Kinder nicht an zu fahren. Hinter uns quietschte es und schon war die Dame hinter uns in unseren Kofferraum gefahren. Es schob uns ein zweites mal ein Stück nach vorne, da auch ein noch ein zweiter Wagen auf die Dame hinter uns auffuhr. Nun standen wir da mit 3 beschädigten Wagen. Meine Mutter holte sofort die Polizei und ein Busfahrer, der den Unfall beobachtet hatte, eilte zu uns. Die Dame hinter uns kam zu uns und fragte, warum wir so abrupt und ohne erkennbaren Grund bremsten. Wir erklärten der Polizei den Tathergang und der Busfahrer bestätigte uns in unserer Aussage. Wir fuhren mit dem Wagen – der kaum erkennbare Schäden aufwies – zum Autohaus und ließen den Wagen untersuchen. Der Stoßfänger samt Halterungen, der Unterboden und die Heckklappe hatte es in Mitleidenschaft gezogen, sodass die Reparatur inklusive Arbeitsleistung mehr als 4000€ betrug. Die Versicherung des Unfallgegners weigerte sich, den Schaden zu übernehmen, da die Unfallverursacherin angab, wir hätten ohne Grund gebremst. Nun mussten wir einen Anwalt einschalten. Da wir aus der Umgebung kommen, haben wir uns für eine Anwaltskanzlei aus Leipzig entschieden, zumal der Unfall dort passierte und wir nicht auf dem Schaden sitzen bleiben wollten. Wir schickten sämtliche Unterlagen dorthin und unser Anwalt holte auch den Polizeibericht ein, der eindeutig bewies, warum wir bremsen mussten. Nach wenigen Tagen überwies uns die gegnerische Versicherung die Schadenssumme. Ohne Anwalt hätten wir uns mit der Versicherung auseinandersetzen müssen.
Veröffentlicht in Allgemein | Keine Kommentare »
04. Dezember 2009
Vor zwei Wochen habe ich meinen achtzehnten Geburtstag gefeiert. Bereits mit siebzehn habe ich meinen Führerschein fürs Auto begonnen, welchen ich dann an meinem Geburtstag ausgehändigt bekam. Das war für mich schon ein großer Grund zur Freude, doch es kam noch besser. Meine Eltern haben mir ein Auto geschenkt, damit hätte ich niemals gerechnet, weil sie nicht wirklich viel Geld verdienen. Ich hoffte nur, daß sie dafür nicht extra einen Kredit aufgenommen haben, das würde mir schon ein schlechtes Gewissen bereiten. Ich bin total stolz auf meinen fahrbaren Untersatz, ich hätte im Traum nicht daran gedacht, daß ich so schnell zu meinem eigenen Auto komme. Einige Tage später wurde meine Freude ein wenig getrübt, als ich die Post holte, war ein Brief für meine Mutter dabei. Meine Eltern sagen immer, wenn keiner da ist, kann ich die Briefe ruhig öffnen, nicht das etwas Wichtiges geschlossen bleibt. Als ich ihn öffnete sah ich, daß sie für mein Auto einen Autokredit aufgenommen haben, mir verschlug es den Atem. Am Abend sprach ich meine Eltern auf dieses Thema an, ich wollte wissen, warum sie das gemacht haben, denn sie würden normalerweise nie irgendwelche Kredite nehmen. Sicher meinten sie, daß sie das nur für mich gemacht haben, um mir einen großen Wunsch zu erfüllen, trotzdem konnte ich mich nicht mehr so recht freuen. Einige Zeit später kamen sie noch mal zu mir ins Zimmer und versicherten mir, das es wirklich in Ordnung ist mit dem Auto. Ich vertraue meinen Eltern, und wenn sie das sagen, dann ist das auch so. Ich werde mein Auto hegen und pflegen, damit ich noch lange was von ihm habe.
Veröffentlicht in Allgemein | Keine Kommentare »
19. November 2009
Abends arbeite ich nicht gerade gerne lang, da ich zu Hause Familie habe und gerne noch etwas Zeit mit meinem Kind und meiner Frau verbringen möchte. Allerdings haben wir auch im Unternehmen immer mal wieder Aufträge, die schnell erledigt werden müssen.
Da wir aber leider kein Budget für einen oder zwei Laptops über haben, haben wir unsere wichtigen Aufträge immer auf Flashspeicher oder USB-Sticks, damit wir eben auch abends, wenn zu Hause Ruhe eingekehrt ist, noch etwas arbeiten können. Man nimmt die Daten mit und arbeitet dann abends auf dem eigenen Rechner weiter, und kann morgens die Daten wieder ins Büro mitnehmen und dem Kunden zukommen lassen.
Flashspeicher sind der CD oder der DVD bei weitem überlegen: Man kann viele Daten darauf speichern, bearbeiten und wieder speichern, überschreiben und löschen. Sie sind klein, man kann sie auch mal im Geldbeutel mitnehmen, oder in die Jackentasche stecken, wenn es mal wieder schnell gehen muss. Die Speicher sind so klein, aber in der Kapazität stehen sie kleinen Festplatten in nichts mehr nach: bis zu 32 Gigabyte passen auf die von uns verwendeten Speicherkarten – genug Platz für Videodateien, Bilder oder Rohdaten für Gravuren, Plotter oder Stickmaschinen.
Das waren eben gute Argumente für die Flashspeicher. Laptops haben eben auch das Stromproblem, und man vergisst sie gerne mal oder lässt sie, wegen des Gewichts, zu Hause stehen. Die Speicherkarten allerdings kann man auch mal schnell zum Kunde mitnehmen, wenn man dort schnell etwas vorführen möchte, eine Vorlage braucht oder eben nur zeigen will, wie weit man mit seinem Auftrag vorangekommen ist.
Veröffentlicht in Allgemein | Keine Kommentare »
16. November 2009
Zehn Jahre habe ich in meiner jetzigen Firma gearbeitet. Vor zwei Wochen wurde die Belegschaft informiert, dass ein Insolvenzverfahren eröffnet werden musste.
Ich war einigermaßen entsetzt. Die Auftragslage war doch prima. Wir haben immer durchgängig in zwei, manchmal auch in drei Schichten gearbeitet. Auf der Versammlung wurde uns mitgeteilt, dass mindestens die Hälfte der Mitarbeiter freigesetzt werden müsse, wenn unser Betrieb noch gerettet werden soll. Für den Rest würde es auch nicht ohne finanzielle Einbußen weitergehen. Was sollte ich tun? Abwarten, wie sich alles entwickelt und hoffen, dass ich übrig bleiben würde? Ich denke, dass das Arbeitsklima auf jeden Fall unter der Situation leiden würde. Selbst, wenn es die Firma schafft, dauert es mitunter Jahre bis wirklich wieder alles im grünen Bereich ist.
Ich entschloss mich nach einigem Überlegen, für mich selber zu entscheiden und somit die Entscheidung über mich nicht anderen zu überlassen. Also traf ich mich erstmal mit einer Freundin auf ein Glas Wein. Diese hatte in den letzten Jahren einen wahren Bewerbungsmarathon absolviert und konnte mir äußerst hilfreiche Tipps für die Jobsuche geben. Ihre jetzige berufliche Anstellung verdankte sie nicht etwa einem der vielen Bewerbungsbücher, sondern schlicht einer Initiativbewerbung.
Sie meinte, ich soll auf jeden Fall alle verfügbaren Kanäle nutzen. Klassische Bewerbungen auf Stellenanzeigen schreiben, auch selber Stellengesuche inserieren und die Vermittlungsmöglichkeiten von Zeitarbeitsfirmen in Anspruch nehmen.
Am meisten erfolgreich bei der Jobsuche erweisen sich jedoch häufig die ganz persönlichen Kontakte. Also informierte ich meinen kompletten Freundes- und Bekanntenkreis und bat sie, mir Bescheid zu geben, wenn irgendwo jemand mit meiner Qualifikation gesucht wird.
Veröffentlicht in Allgemein | Keine Kommentare »
12. November 2009
Meine Schwester hatte ihr Abitur mit einem sehr guten Notenschnitt beendet und im Herbst angefangen zu studieren. Da es sie dazu in eine andere Stadt verschlug, hatte sie sich zu diesem Anlass einen eigenen Rechner gekauft, ein Notebook, um genau zu sein. Aber wie mein Schwesterherz so ist, erst kaufen, dann nachdenken und fragen. Der Laptop war ein Superangebot, noch dazu in ihrer Lieblingsfarbe.
Stolz präsentierte sie mir ihre Errungenschaft und fragte, ob ich ihr helfen könnte, den einzurichten. So machte ich mich denn ans Werk. Betriebssystem installieren und dann ging es an die Software. Ich fragte sie, ob sie tatsächlich nur Word, Excel und Outlook brauchen würde. Mehr kostenfreie Software lag nämlich nicht bei. Für die sollte der Arbeitsspeicher von 256 MB dann allerdings auch reichen. Meine Schwester schaute etwas entgeistert. Da stand doch dass die Speicherkapazität zwei Gigabyte betrage, das hört sich doch ziemlich viel an.
Also klärte ich sie erstmal auf. Die zwei Gigabyte beziehen sich auf die Festplatte, in dieser Größenordnung können Daten gespeichert werden. Der Arbeitsspeicher hat was mit der Verarbeitungsgeschwindigkeit zu tun, erzählte ich ihr. Also wenn sie sich Filme aus dem Internet runterlädt bzw. gleichzeitig mehrere Programme offen hat und damit arbeitet. Dann kann es schon mal dauern, bis eine Eingabe verarbeitet ist und auf dem Desktop angezeigt wird. Ich sagte ihr, wenn du nur einen Brief schreibst, wirst du das nicht bemerken. Aber wenn du im Internet surfst, um Informationen zu recherchieren und gleichzeitig mehrere Programme nutzt, dauert es erheblich länger bzw. der Rechner hängt sich ganz auf.
Veröffentlicht in Allgemein | Keine Kommentare »